Absicherung oder Lebensfreude?

Matthias Exl

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Hallo ihr Lieben,

Gerade in der heutigen Zeit sehen wir, welche Auswüchse das Sicherheitsdenken des Menschen angenommen hat. Jeder Aspekt des Lebens wird dem Wunsch nach Absicherung unterstellt. Viele versichern sich gegen alles und jeden, der Verstand entwickelt immer neue Bedrohungsszenarien 😳, die vielleicht eintreffen könnten.

Die Medien befeuern die Ängste, Sommerlöcher werden mit knapp vorbeifliegenden Asteroiden, die die Menschheit auslöschen können ️☄️💥, gefüllt. Gibt es eine Asteroiden Versicherung?
Das Sinnieren über potenzielle Gefahren kennen Kinder nicht. Im Gegenteil: Sie stürzen sich in das Leben, geben sich dem Strom hin, ihnen gehört die Welt 🏕. Solange, bis wir, die erfahrenen Erwachsenen, über all die möglichen Gefahren aufgeklärt und hingewiesen und so manchen Tick oder Phobie übertragen haben.

Die Frage, die sich dabei stellt, ist: Was geschieht mit der Lebensfreude 😂🤗, wenn man den Weg der Absicherung geht 🚳? Kann es jenen Moment überhaupt geben, in dem ich wirklich sicher bin? Oder ist es eher so, dass der Verstand dann, wenn er eigentlich nichts zu tun hätte, neue Gefahren ersinnt?

Ein alternativer Weg ist, das kindliche Staunen, die kindliche Lebensfreude 😍 und das Urvertrauen in das Leben 😄wiederzufinden. Es gilt also, den Spieß umzudrehen: Was kann ich von den Kindern lernen, was ich am eigenen Lebensweg vielleicht verloren habe.

Herzliche Grüße von
Sandra und Matthias

#magie #lebensfreude #einhörner #andersworld #verstand #gedanken #absicherung #loslassen #scandenqr
 

esmeralda

Neues Mitglied
Kann es jenen Moment überhaupt geben, in dem ich wirklich sicher bin?
Ich denke, ein Streben nach absoluter Sicherheit ist reine Illusion. Das wird und kann man nicht bekommen. Und selbst wenn es möglich wäre perfekte Sicherheit und Perfektion zu erreichen, dann wäre es kein Leben mehr, wie wir es kennen.

Ich weiß nicht, wer hier die "Per Anhalter durch die Galaxis" Bücher gelesen hat? Wenn quasi alle Fragen abschließend beantwortet sind, hört das Universum, so wie es ist, auf zu existieren und wird durch etwas viel komplizierteres ersetzt. Ich interpretiere das auch so, dass es der Kern von uns Menschen, und vermutlich allen Lebewesen ist, zu forschen, zu entdecken und eben auch zu staunen. Über die vielen Wunder und Kuriositäten, die die Existenz an sich mit sich bringt.

Ein alternativer Weg ist, das kindliche Staunen, die kindliche Lebensfreude 😍 und das Urvertrauen in das Leben 😄wiederzufinden. Es gilt also, den Spieß umzudrehen: Was kann ich von den Kindern lernen, was ich am eigenen Lebensweg vielleicht verloren habe.
Das innere Kind sollte man auf jeden Fall pflegen. Und ich glaube auch, dass man Kinder in ihrem angeborenen "Forscherdrang" unterstützen sollte. Ihnen nicht das Gefühl geben, dass es sowas wie dumme Fragen gäbe, sondern sie dabei unterstützen durch ihren ganz individuellen Blickwinkel die Welt von einer neuen, einzigartigen Perspektive aus zu entdecken.

Ein gewisses Streben nach Sicherheit halte ich aber für normal und auch vernünftig. Weil man sich nur dann relativ frei entfalten kann, wenn man einen sicheren Rahmen hat. Kinder kann man im eigenen Garten oder im Wald ermöglichen die Welt eigenständig zu erkunden. Aber unbeobachtet auf einem Autobahnrastplatz dann vielleicht doch lieber nicht.

Für uns Erwachsene ist es halt schwierig, weil wir uns selbst diesen Rahmen und diese Grenzen vorgeben müssen, so dass sie uns nicht beengen und verängstigen, sondern einen sicheren Raum schaffen, innerhalb dessen wir uns dann möglichst frei entfalten können.
 

Matthias Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Esmeralda,
vielen herzlichen Dank für deine Zeilen, denen ich mich gerne anschließen kann... Oh ja, als Fan von "Per Anhalter durch die Galaxis" reise auch ich immer mit meinem Handtuch im Gepäck... Man weiß ja nie...
In diesem Sinne,
don't panic, :D
Matthias
 

Manfred

Neues Mitglied
Auch ich bin von Menschen umgeben, die fordern in Sicherheit zuleben und dabei nicht erkennen in welcher Angst sie in Wirklichkeit leben.
Leider fördert dies, die Politik und ihre Medien. Seit einem Jahr sind viele Menschen in meinem Umfeld nicht wiederzuerkennen. Ich belasse es dabei,sage aber auch meine Meinung. Man kann viel lernen in dieser Zeit und ich versuche mich in meiner Selbstfindung weiter zu entwickeln.
Von meinen Enkeln kann ich lernen ,wie unbeschwert das Leben sein kann. Dafür bin ich dankbar und dir auch für deine Arbeit die du machst. DANKE
Liebe Grüße
Manfred
 
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Matthias Exl

Administrator
Teammitglied
Lieber Manfred,
danke dir für deine guten Gedanken zu den verschiedenen Themen, es ist schön, dass du hier bist. Danke auch für das liebe Feedback! Herzliche Grüße von einem Reisekollegen, auf dem Weg zu sich selbst....
Liebe Grüße,
Matthias
 
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