Einlauf machen

Einlauf 64

Neues Mitglied
Mache schon mehrere Jahre regelmässig einlauf so etwa alle 14 Tage habe noch nie fasten probiert.als Kind bekam ich oftmals einlauf mit seifenwasser was halten sie davon
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo,
die Beigabe von Kernseife zum Einlaufwasser wurde früher tatsächlich häufig praktiziert. Vor allem Säuglingen und Kleinkindern wurde so ein Einlauf gegeben, wenn sie Probleme mit dem Stuhlgang hatten. Nach heutiger Erkenntnis kann das allerdings zu Reizungen der empfindlichen Darmschleimhaut führen. Ich selbst habe keine Erfahrung damit und würde es auch nicht anwenden wollen.

Liebe Grüße,
Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Danke für ihre schnelle und hilfreiche Antwort ich kann mich noch erinnern das durch diese Beigabe von Kernseife es im po sehr brannte war sehr unangenehm aber es half.Wenn ich mir jetzt Einlauf mache verwende ich meist auch Kamillentee das beruhigt den Darm.Habe mir vor kurzem einen 2l Irrigator gekauft hab ich aber noch nicht verwendet weil ich denke mit dieser Menge wasser schädige ich den Darm.Welche Erfahrungen haben sie diesbezüglich schon gemacht.freue mich auf ihre Antwort mit lieben Gruss und alles gute fürs neue Jahr.
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Das Gute bei einem einfachen Einlauf ist, dass das Wasser nur durch den Höhenunterschied in den Darm einfließt. Es wird also nicht hineingepumpt oder so. Es läuft nur soviel hinein, wie der Darm bereit ist aufzunehmen. Zwei Liter gehen nur selten hinein, da muss man schon einen ganz leeren Dickdarm haben wie beispielsweise beim Fasten. Das Wasser kann außerdem nicht in den Dünndarm gelangen, da zwischen den beiden Darmabschnitten sowas wie eine Rücklaufsperre ist, damit der Speisebrei aus dem Dickdarm und somit die Dickdarmbakterien nicht zurück in den Dünndarm gelangen.
Vorausgesetzt natürlich Ihre Darmfunktion ist intakt, kann bei dieser sanften Art des Einlaufs nicht zu viel Wasser in den Darm fließen.
Ich wünsche auch Ihnen alles Gute für das neue Jahr!
Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Danke für ihre Antwort ich freue mich ihre Seite gefunden zu haben,sie haben ja Grosse Erfahrungen auf diesen Gebiet als Fastenleiterin.Es ist ja ein großes Tabuthema und mit viel Scham behaftet so ist es auch bei mir als ich vor etwa 2 Jahren mit den Einläufen angefangen habe regte sich ein grosser Widerstand und auch Ekel in mir was ich auch oft noch habe ich kannte das damals nur von meiner Kindheit und war so weit ich mich erinnern kann mit Angst und Geschrei verbunden zb die weisse gummischürze und die haushaltshandschuhe lösten schon ein ungutes Gefühl aus.Man hört und liest ja so unterschiedliche Meinungen darüber.Ich möchte in diesem Jahr wieder damit anfangen obwohl ich noch keine fastenkur bis jetzt gemacht habe .Danke für ihre offene Art darüber zu reden.Würde mich freuen über mehr Auseinandersetzung mit diesem Thema vielleicht können sie auch noch einmal ein Video darüber machen.Danke und lieben Gruss
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Das stimmt. Alles, was mit Darm und Anus zu tun hat ist eigentlich ziemlich Tabu. Aber diese seltsame Sozialisierung kann man sich zum Glück auch wieder abgewöhnen. Als Fastenbegleiterin ist für mich der Einlauf und alles rund um den Darm ein Thema wie jedes andere ;)
In meinen beiden Online-Kursen erkläre ich den Einlauf übrigens sehr ausführlich.
Alles Gute Ihnen und liebe Grüße, Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Danke für ihre Antwort. Habe schon mehrere Videos von lhnen gesehen.es ist toll wie sie das anschaulich erklären.Hätte eine Frage wird das wasser für den einlauf vorher abgekocht.Meine Mutter hat das früher immer gemacht wegen den keimen.Wie machen sie es?Wie ist es bei den Fastenkursen muss man den Einlauf selber machen.Oder wird das von Ihnen gemacht?Danke für ihre Antwort liebe grüsse☺
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Wenn Sie Ihr Leitungswasser in Verdacht haben, dass es mit Keimen belastet ist, ist das Abkochen auf jeden Fall zu empfehlen. Ich persönlich mache es bei mir zu Hause nicht.
Momentan bieten wir nur Online-Kurse an. Zum Fasten haben wir dieses 7-Tage-Fastenprogramm. Wie gesagt, widme ich dabei ein Video der genauen Erläuterung des Einlaufs. Man kann während des Kurses jederzeit hier im Forum seine Fragen stellen, sollte es Probleme irgendwelcher Art geben.
Liebe Grüße,
Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Guten Morgen habe gestern Abend nach langer Zeit vor etwa 6 Wochen,wieder mal einen einlauf gemacht,1l warmes wasser habe aber schon seit dem Morgen so ein komisches Gefühl im Bauch wie K rämpfe,ich weiss nicht so richtig was ich falsch gemacht habe.Vielleicht können Sie mir mit ihrer Erfahrung weiterhelfen?Ab Morgen muss ich wieder Arbeiten,und dann wird es schwierig den Einlauf im Alltag zu integrieren vor allem Zeit und Ruhe dafür zu finden.Vielen Dank für ihre Offenheit zu diesem Thema Liebe grüsse vom micha!
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo Micha!
Ich selbst mache Einläufe nur, wenn es eine Indikation dafür gibt, also wenn ich beispielsweise eine Migräne im Anmarsch spüre, wenn ich Verdauungsprobleme habe oder natürlich beim Fasten zur unterstützten Darmreinigung. Ansonsten halte ich ihn nicht für notwendig. Aber das muss natürlich jeder für sich herausfinden, ob und wann ein Einlauf zum Wohlbefinden beiträgt. Ihre Krämpfe am Tag danach kann ich mir nicht wirklich erklären, sofern Sie den Einlauf mit reinem Wasser gemacht haben. Bei Zusätzen bin ich immer etwas zurückhaltend.
Lieben Gruß, Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Ich habe den einlauf mit Wasser gemacht ohne Zusätze vielleicht war das Wasser nicht warm genug.habe immer noch leichte K rämpfe aber ich denke es wird langsam besser.Habe akut keine Probleme mit dem Stuhlgang ist aber bei mir so das ich nur alle 2bis 3 Tage kann aber das ist ja auch noch normal.Ich habe früher immer mal so ein zäpfchen eingenommen aber diese dulcolax brennen so und ist Chemie,davon bin ich abgekommen.Ich denke so ein kleines klistier auch mit der gummibirne ist die schonendste Variante lieben Gruss micha.
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Ja, für eine Enddarmreinigung ist die Birne gut geeignet und macht oft auch schon ein erleichtertes Gefühl.
Die Wassertemperatur ist optimalerweise so, dass man das Wasser nicht wahrnimmt. Kälteres Wasser mag ich persönlich überhaupt nicht, obwohl es kreislaufanregend wirken soll. Etwas wärmeres Wasser (Achtung, nicht zu heiß) entspannt den Darm hingegen und macht eher schläfrig. Das kann man alles einfach ausprobieren und seine Erfahrungen sammeln.
LG, Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Danke für ihre schnelle Antwort. Ich nehm das badethermometer die Temperatur liegt so zwischen 40 und 42 Grad ich denke das ist normal und nicht zu heiss.Habe eine Gummibirne mit 347ml ich denke das ist ausreichend für den mastdarm Ich habe schon einiges probiert aber bin mir immer noch ein wenig unsicher.weil ich immer denke die empfindliche Darmschleimhaut leidet darunter.aber früher wurden ja sehr viel mehr Einkäufe gemacht auch in den Krankenhäusern.lieben Gruss danke micha
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Ich würde für das Einlaufwasser lieber Körpertemperatur wählen, also ca. 37 ° Celsius. 40 oder 42° scheint mir zu hoch für die Darmschleimhaut.
Lieben Gruß, Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Danke für Ihre Antwort,ja ich werde in Zukunft die Temperatur unter 40 Grad wählen ist besser für die empfindliche darmschleimhaut.Nach meinem einlauf am Sonntag Abend sind die K rämpfe vorbei hab noch ein leichtes komisches Gefühl im Darm.Vor einer halben Stunde hatte ich Stuhlgang ich musste richtig fest pressen das was kam also ganz fest.Verstehe ich nach dem Einlauf nicht so richtig.Soll ich denn nun schon wieder einen sogenanten reinigungseinlauf machen.
Lieben Gruss micha
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Wenn du prinzipiell Probleme mit deiner Verdauung und mit deinem Stuhlgang hast, würde ich auf jeden Fall mal eine gründliche Untersuchung beim Facharzt durchführen lassen, einfach um sicher zu gehen, dass deine Verdauungsorgane gesund sind.
Ich bin der Meinung, dass man den Darm auch nicht zu oft mit Einläufen traktieren bzw. ihm dadurch die Peristaltik abnehmen sollte. Er soll ja selber arbeiten.
LG, Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Ich habe schon seit Jahren immer mal Probleme mit Verstopfung sehe aber keinen Grund das vom Facharzt überprüfen zu lassen.Ich denke ich ernähre mich oft falsch,wenig Obst und Gemüse, das auch zu diesen Verdauungsproblemen führt,das will ich im neuen Jahr auch angehen.es ist sehr wichtig das der Darm alleine arbeitet ich denke der Einlauf nimmt ihm die Arbeit oft ab.Was halten sie von einläufen mit kamillentee ich finde das gut weil sie die darmschleimhaut beruhigen und nicht reizen.vor kurzem wurde mir eine klyso pumpe empfohlen habe mir sie auch bestellt aber so richtig komme ich mit diesem Gerät nicht zu recht mit dem irrigator habe ich
die besten Erfahrungen gemacht.Arbeiten sie auch mit dem klyso?Danke für ihre Antwort mit lieben gruss micha.
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Möchte mich wiedermal bei ihnen melden.Habe jetzt seit einer Woche keinen einlauf gemacht.In der 1 Woche meine Ernährung ein wenig verändert.Mehr Obst weniger Brot und es bekam mir sehr gut.mein stuhlgang hat sich allerdings nicht verbessert,geht nur alle 3 Tage und ich muss stark pressen.Ich kann mich noch erinnern das in solchen Fällen mir als Kind gleich das klistier drohte.wünsche ihnen noch ein schönes Wochenende LG micha.
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Schön, dass Ihnen Ihre Ernährungsumstellung gut getan hat. Vielleicht dauert es einfach ein wenig, bis die Verdauung darauf reagiert. Ganz allgemein können die folgenden Punkte eine beschleunigte Darmpassage bewirken:

  • Bewegung jeglicher Art aktiviert den Darm und fördert die Verdauung.
  • Kaffee regt die Darmtätigkeit an und kann sowohl bei akuter Verstopfung helfen als auch bei einem chronisch trägen Darm. Wenn es der Magen verträgt, kann ein schwarzer Kaffee am Morgen rasch den erwünschten Stuhlgang herbeiführen. Nach einer reichhaltigen Mahlzeit kann ein Espresso mehr für eine gute Verdauung tun als der obligatorische Verdauungsschnaps.
  • Ballaststoffe beschleunigen die Verdauung. Sie befinden sich in großen Mengen in Obst und Gemüse, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten. Spezielle Ballaststoffe, die sogenannten Präbiotika, sind zudem Futter für unsere guten Darmbakterien und sollten regelmäßig konsumiert werden. Sie sind z.B. enthalten in Pastinaken, Spargel, Chicorée, Zwiebel, Topinambur, Hafer und Roggen.
  • Die Quellstoffe von Leinsamen regen die Darmtätigkeit an. Du kannst sie frisch geschrotet in Smoothies, Müsli oder Joghurt einrühren. Wichtig ist in jedem Fall, dass du mindestens 2 Liter pro Tag trinkst, damit die Ballaststoffe im Darm aufquellen können.
  • Flohsamenschalen enthalten auch viele Quellstoffe und mit viel Flüssigkeit (2 TL auf ½ Liter) am Morgen auf nüchternen Magen getrunken, beschleunigen sie die Verdauung. Wenn man sie in weniger Wasser einrührt, wirken sie gegen Durchfall, da sie dann die Flüssigkeit im Darm binden.
  • Pflaumensaft und Sauerkrautsaft kurbeln die Verdauung an.
  • Apfelessig am Morgen auf nüchternen Magen ist ebenfalls ein altes Hausmittel gegen Verstopfung. 2 Esslöffel Bio-Apfelessig in 300 ml Wasser geben und wenn gewünscht einen Teelöffel Bio-Honig einrühren. Dieses Getränk heißt Oxymel und schmeckt sehr gut.
Lieben Gruß,
Sandra
 

Einlauf 64

Neues Mitglied
Danke für ihre Anregungen den stuhlgang in Gang zu bringen.Bewegung und frische Luft habe ich ja täglich,ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie zb linsen unsw.versuche ich wenn es geht mit in den Alltag einzubauen,wenn man ehrlich ist muss ja im Alltag alles schnell gehen,auch das Essen wird dem Zeitdruck oft angepasst,der Darm hat wenig Zeit seine Verdauungsarbeit zu leisten.Wenn ich ihre tollen Tipps über Verdauung lese kann ich den irrigator in die Ecke stellen brauche keinen einlauf mehr,so richtig kann ich es mir aber nicht vorstellen.Wünsche ihnen einen schönen Sonntag bei uns liegt 20 cm Schnee ich komme aus Sachsen LG micha
 
Oben