Heilfasten und schwarzer bzw. grüner Tee - Vor- und Nachteile

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo liebe Sandra,

ich habe schon einige Ärzte gefragt, warum man beim Fasten keinen schwarzen bzw. grünen Tee trinken sollte. Die Antwort darauf war "es sind Genussgifte". Das reicht mir allerdings nicht. Im Internet habe ich sehr kontroverse Antworten erhalten. Beide Tees wirken sehr anregend auf den fastenden Organismus. Schwarzer Tee wirkt stopfend. Welche plausiblen Aussagen kann man zu den beiden Tees treffen, weshalb man sie beim Fasten eher meiden sollte?

Liebe Grüße
Manuela
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo liebe Manuela,

beim traditionellen Heilfasten wird tatsächlich auf koffeinhaltige Getränke (Kaffee, schwarzer, grüner und Mate-Tee) verzichtet. Das rührt teilweise aus einer Zeit, in der der Genuss von Koffein noch als schädlich angesehen wurde. Heute zeigt sich ein etwas differenzierteres Bild auf diesen Wirkstoff. Dennoch könnte ein Hauptargument gegen Koffein beim Fasten sein, dass es die Ausschüttung der Stresshormone Kortisol und Adrenalin anregt und der Körper somit künstlich in leichten Stress versetzt wird, was die anregende Wirkung zur Folge hat.
Für Menschen, die beim Fasten unter zu niedrigem Blutdruck und Kreislaufproblemen leiden, kann diese Eigenschaft des Koffeins allerdings ganz vorteilhaft sein. Zu bedenken ist auch, dass vor allem grüner Tee, aber auch schwarzer Tee und sogar Kaffee noch weitere gesundheitliche Vorteile mit sich bringen.
Es gibt kein allgemein gültiges Dogma mehr, das beim Fasten grünen oder schwarzen Tee völlig verbietet.
Ich persönlich finde es allerdings nicht schlecht, wenn man beim Fasten auf Lebensmittel mal verzichtet, die man sonst täglich zu sich nimmt. Bei mir ist das in erster Linie der Kaffee, den ich beim Fasten auch gerne weglasse.

Liebe Grüße,
Sandra
 
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