Warum ist zu vergeben so wichtig?

Matthias Exl

Administrator
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Hallo ihr Lieben,

wir alle kennen den Spruch, dass Zorn wie eine glühende Kohle ist, die man festhält und an der man sich nur selbst verbrennt 🔥.

Vielen Menschen ist es passiert, dass sie belogen, betrogen und hintergangen wurden. Es ist auch zutiefst menschlich, wütend und verletzt zu sein 😳. Auch ist es normal, in diesen Phasen auf Vergeltung zu hoffen… All diese Gefühle entspringen aus der Hoffnung auf die subjektiv empfundene Gerechtigkeit.

Doch befreien diese Gefühle 😤 das eigene Sein? Sicher nicht. Im Gegenteil: Oftmals verleiten sie uns zu Taten, die unsere eigene Schönheit entstellen und für die man sich später sogar schämt.

Was ist also zu tun? Schon um meiner selbst willen ist es wichtig, den Weg des Loslassens und der Vergebung zu gehen💝. Hierfür gibt es wunderbare Übungen, die diesen Weg möglich machen und das Leben voller Freude 💃🕺 sein lassen.

Ich selbst verdiene es zu vergeben und frei 🤸 zu sein.

In Verbundenheit,

Sandra ♥️ Matthias

#befreiedichslebst #lanarinzip #dasguteleben #vergeben #vergebung #loslassen #freiheit #selbstreflexion #selbsterfahrung #selbsterkenntnis #hoffnung #freude
 

MarieSeele

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Ich denke vergeben ist vor allem deshalb so wichtig, weil solange man es nicht tut, man den eigenen Körper mit Wut, etc. weitervergiftet.
 

health

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Vergebung ist schwerer als viele es für möglich halten. Jedoch trägt dieses Wort eine so große Bedeutsamkeit mit sich. Vergangenes kann man nicht mehr ändern, durch Wut und Vergeltung werden vergangene Erlebnisse auch nicht rückgängig gemacht. Man schadet damit nur sich selbst und lässt sein inneres Licht schnell in der Dunkelheit verschwinden. Es zählt was man im Hier und Jetzt draus macht. Wie man in seine Zukunft geht. Nur man selbst kann die eigenen Gefühle und die bevorstehende Zukunft verändern :) Vergebung ist ein wichtiger Bestandteil, um Vergangenes hinter sich zu lassen und wieder frei und glücklich sein zu können.
 

Manfred

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Vergeben braucht oft seine Zeit. Ist für mich ein wichtiger Schritt in meiner Entwicklung. Meine Erfahrung ist, daß es mir nachhaltig besser geht.
Manche Dinge kommen auch von Zeit zu Zeit wieder, weil man im Verstand glaubt, es ist vergeben. Das Herz sagt aber was anderes.
Es wird wohl nach diesem Virus, auch viel zu vergeben werden.
 

stadtkind

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ich finde vergeben daher von großer Bedeutung, da es der Lebensenergie so auch ermöglicht im Flow zu bleiben. Wenn wir wütend auf andere Leute sind etc. blockieren wir den Flow. Lebensenergie kann da nicht unbeschwert fließen, als wenn wir ein reines Herz haben. Da fühlen wir uns doch gleich auch besser und ziehen auch besseres an.
 

Whirlwind

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Denkt ihr man kann einem anderen Menschen wirklich alles vergeben oder gibt es Dinge, die sowas nicht ermöglichen?
 

Reiner

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Befreiend ist das Vergeben wenn es authentisch von Herzen kommt. Körperlich fühlt es sich entspannt an, und geistig erweiternd, psychisch nach Wohlwollen. Es ist die Befreiung des Herzens, das sich der Liebe öffnet, und wahre Liebe geben kann. Wie ist das zu erreichen? Warum überhaupt können wir nicht sofort jedem alles vergeben?
Solange wir noch keine perfekten "Engel" sind, hat jeder sein Ego. Das ist ein Ich-Gefühl, ein Persönlichkeitsanteil, der Vorlieben und Abneigungen hat, der wertet und urteilt: Dies ist gut, weil es mir gefällt, und das ist schlecht weil ich es nicht mag. Aber ist diese gut-böse- oder gut-schlecht-Wertung objektiv? Wie sieht es aus "göttlicher" Sicht aus? (Ersetze "göttlich" ggf. durch "übergreifend, umfassend, universell, höherer oder andere ego-freie Begriffe.)
Wir dürfen verstehen, dass alle Wesen - ausnahmslos(!) - nach Glück streben. Auch der Dieb, der mich bestohlen hat, tat das weil er glaubte, sich damit etwas Gutes zu tun. Und wenn man ehrlich in seiner eigenen Vergangenheit kramt, wird jede(r) Worte und Taten finden, bei denen man heute Schuld- oder Schamgefühle spürt, - damals aber nicht! Zu verstehen, wie das psychologisch funktioniert, ist der Schlüssel für wahres Vergeben. Wenn ich verstehe, warum der/die "Böse" so gehandelt hat, weicht der Groll. Liebe wird durch Verstehen möglich. Der schwierige Mensch ist nur deshalb schwierig, weil er mit seinen eigenen Emotionen nicht zurecht kommt. Böse Worte und Taten sind der verzweifelte Versuch, sich von belastenden Emotionen zu befreien und etwas zu erreichen, wovon man sich Glück verspricht. Das ist ein "dummer" Versuch, weil er nicht wirklich zum Glück führt. Aber der arme Täter weiß nichts vom besseren Weg zu einem noch erfüllenderem Glück, die ernstzunehmende Spiritualität und inzwischen auch die moderne Psychologie lehrt. Mit dem Verständnis, dass der Täter (die Täterin) ein armer Wicht ist, der eigentlich mehr Glück wollte, sich aber noch mehr Unglück geschaffen hat, wird Mitgefühl und Verzeihen möglich.
Dabei kann der Schmerz des Verletztseins und vielleicht Wut weiterhin fühlbar sein. Ich brauche aber nicht - wie der Täter - mich von dieser emotionalen Energie leiten lassen um eine leidbringende Handlung zu begehen. Ich kann mich durch Abgrenzung vor erneutem Schmerz schützen. Ein offenes Herz hat auch Liebe für sich selbst. Es ist möglich, gut für sich selbst zu sorgen ohne sein Herz für Andere - wer immer das auch ist - zu verschließen.
 
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Jochen Auer Wohlfühlpilot

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Mir ergeht es meistens so, dass ich versuche loszulassen. Wenn ich mich wirklich verletzt fühle und die Wut und der Ärger hochkocht, was auch mal passieren kann, dann lasse ich zuerst mal Zeit vergehen, um nicht gleich zu RE-Agieren. Dabei schlafe ich mal drüber oder ich zähle bis 100 bevor ich was sage, in schlimmen Fällen mal bis 1000. :) Aber Zeit ist nicht alles. Also mache ich aktiv noch was dazu: ich gebe mir selbst etwas, und zwar Sanftheit. Wenn ich ärgerlich bin, dann bin ich sehr stark unter Anspannung. In meiner Meditation gebe ich mir dann bewusst an diesen Körperstellen Weichheit und Sanftheit. Mit jedem Atemzug. Dabei geschieht ein Prozess des Loslassens. Es ist durchaus möglich, dass nach der Wut dann auch noch Trauer kommt, aber das ist vollkommen in Ordnung. Die Sanftheit hilft mir, es wieder fließen zu lassen, und letztlich dann auch im Außen Loszulassen. Vergebung beginnt für mich immer im Inneren, später kann ich sie dann auch gerne im Draussen zeigen, das ist aber dann automatisch meistens nicht mehr notwendig.
 

Matthias Exl

Administrator
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Böse Worte und Taten sind der verzweifelte Versuch, sich von belastenden Emotionen zu befreien und etwas zu erreichen, wovon man sich Glück verspricht. Das ist ein "dummer" Versuch, weil er nicht wirklich zum Glück führt. Aber der arme Täter weiß nichts vom besseren Weg zum Glück, die ernstzunehmende Spiritualität und inzwischen auch die moderne Psychologie lehrt. Mit dem Verständnis, dass der Täter (die Täterin) ein armer Wicht ist, der eigentlich mehr Glück wollte, sich aber noch mehr Unglück geschaffen hat, wird Mitgefühl und Verzeihen möglich.

Vielen Dank für die guten Gedanken lieber Reiner,
schön, dass du hier bist!
Liebe Grüße,
Matthias
 
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