Wieso ist Loslassen so schwierig?

Matthias Exl

Administrator
Teammitglied
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Hallo ihr Lieben,

immer dann, wenn das Leben mit großen Hinweisschildern darauf aufmerksam macht, dass es an der Zeit wäre, eine Kurskorrektur vorzunehmen, meldet sich der altbekannte Begleiter namens „Angst“. ?

Die Angst vor dem Unbekannten ?, die Angst vor potenziellen Konsequenzen meiner Handlung sorgt für Lähmung ? und oftmals verliert der Veränderungswille an Kraft, wird begraben und auch aufgegeben.

Der Schlüssel liegt daher nicht nur im Ausmalen der Möglichkeiten und Konsequenzen meiner Veränderung, sondern vor allem in der Bewältigung meiner tiefsitzenden Ängste. Natürlich lindert das Denken an das potenziell Schöne ? die vorhandenen Ängste, doch gibt es eine nachhaltigere Strategie?

Wenn wir uns selbstkritisch hinterfragen, werden wir erkennen, dass viele der eigenen Ängste uns schon lange begleiten… Es können Existenzängste sein, die Angst vor Einsamkeit, Verlustängste oder Angst einen gewissen Komfort oder Status zu verlieren.

Der Schlüssel liegt daher in der Innenschau und dem Aufdecken der Ursachen meiner unbewussten und bewussten Ängste.

Wieso sollte ich dies machen?

Frage dich das Folgende: Wer bin ich, wenn ich angstfrei auf mein Leben blicke?? Wer bin ich, wenn ich Ängste wahrnehmen kann, diese mich aber nicht steuern und beeinflussen? Ist dieser Seinszustand nicht ein lohnendes Ziel ??

Freiheit wartet auf jeden von uns! Geduldig, jeden Tag. Bis ich bereit bin, mich auf eine Reise zu mir selbst zu begeben. Die Folge: Ich verlasse das Angstgefängnis, dessen Gitterstäbe lediglich durch meine eigenen Gedanken entstanden sind. ???

Herzliche Grüße von

Sandra ♥️ Matthias

#freiheit #loslassen #selbstreflexion #selbsterkenntnis #selbstfindung #angst #ängste #veränderung #befreiedichselbst #sandraexl #matthiasexl #lanaprinzip #dasguteleben
 

GiselaGesundheit

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Danke für den Beitrag Matthias.
Ich finde es vor allem interressant seine Angst wahrzunehmen, aber sich nicht von ihr steuern zu lassen.
Ich finde es sehr wichtig die Angst nicht z verdrängen, sondern sie anzunehmen, aber sich nicht von ihr leiten zu lassen.
 

Matthias Exl

Administrator
Teammitglied
Danke Gisela,
ganz genau... Annahme ist ein Schlüssel in der Bewusstwerdung, was in uns geschieht.
Alles erdenklich Gute,
Matthias
 

Philip1990

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Diese Angst kenne ich auch sehr gut.
Ein toller Beitrag Matthias. Ich bin ganz begeistert von diesem Forum, da ich gerade in kurzer Zeit so viel Positives lese!
Ich muss unbedingt daran arbeiten, offener für Veränderungen zu werden.
 

MarieSeele

Neues Mitglied
Es ist wieder ein toller Beitrag, vielen Dank dafür! Ich muss auch daran arbeiten, Veränderungen gut nehmen zu können und zudem muss ich mich glaub ich mit meiner Ängst mehr auseinandersetzen. Ich hoffe, es wird mir gelingen :)
 

yogaewi

Neues Mitglied
Ich drücke dir die Daumen, MarieSeele!
Ich muss an dieser Stelle, wenn auch verspätet, ein Kompliment an dich dalassen, Matthias. Ich bin noch recht frisch hier und genieße es total hier den Diskussionen und Beiträgen zu folgen.

Angst kann ja eben auch Anlass zur Überwindung sein und das macht uns stärker. Ich begebe mich immer häufiger bewusst in Situationen, die mich ängstigen, damit ich lerne mit meiner Furcht umzugehen. Im Gegensatz zu früher bin ich daran auch gewachsen. Es fällt mir nicht mehr ganz so schwer mich meinen Problemen zu stellen:)
 

health

Neues Mitglied
Lieber Matthias,
auch jetzt begeistern mich deine Worte wieder :)
Ich glaube ganz ohne Angst zu leben ist auch nicht Sinn der Sache, denn ich finde aus Ängsten lernst du, du wächst daran und baust innere Stärke auf. Es lässt dich in vielen Situationen vorsichtiger und bedachter handeln. Zudem wer kann von Mut sprechen, wenn er vorher keine Angst hatte, die er überwinden musste? :)
Jedoch sollte man sich nicht von Ängsten einschränken lassen. Man sollte lernen, sie an die Hand zu nehmen und mit ihnen umzugehen, nicht, sich davor zu verstecken oder wegzulaufen.
Man darf sich von Ängsten nicht zurückhalten oder unterdrücken lassen :)
Alles Liebe
 

Manfred

Neues Mitglied
Ängste kommen bei mir aus der Kindheit, Erziehung, Umfeld ....... Ich weis,wenn ich keine mehr habe, bin ich bei mir angekommen. Auf diesen Weg
habe ich mich aufgemacht.
Liebe Grüße
Manfred
 

stadtkind

Neues Mitglied
Sehr schöner Beitrag! Dazu möchte ich auch ermutigen regelmäßig Erfahrungen anzupacken, die einem Angst machen. Dadurch lernt man über seinen eigenen Schatten zu springen und wird wiederholt bestätigt bekommen, dass es ja gar nicht so schlimm war wie man sich vorgestellt hätte. Ich habe damit angefangen, alleine in ferne Länder zu reisen. Was mir mal Angst gemacht hat, da ich es mit Einsamkeit assoziiert hatte, ist mittlerweile eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und auch eine meiner Stärken.
 
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