Allgemeine Fasten Erfahrungsberichte, Fragen und Antworten

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo Sandra,

Ich hab mir in den letzten Tagen so einige Videos von dir angeschaut und fast seit 4 Tagen...

Bis gestern war auch alles soweit ok... Aber heute bin ich mit Hunger, Übelkeit und Kopfschmerzen aufgewacht... Das hat auch trotz spazieren gehen und ablenken, Mittagsschlaf und sonstigen nicht aufgehört... Also hab ich eine Knoblauch Suppe gegessen... jetzt sind Hunger und Kopfschmerzen endlich weg... War das jetzt schon Fastenbrechen und ich kann ab morgen die Aufbautage machen oder kann ich morgen denn noch weiter machen... Wäre super wenn du mir antworten würdest, ist das 1. Mal dass ich so faste, sonst mach ich 10/2.

LG Patricia
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Patricia,

es kann beim Fasten durchaus vorkommen, dass Kopfschmerzen, Hunger usw. auftreten. Das verschwindet aber in der Regel auch wieder von alleine. Es gibt ein paar Tipps, wie man solche „Fastenkrisen“ gut bewältigen kann, die habe ich in diesem Artikel inkl. Video zusammengefasst: Fastenkrise – Was tun? Wenn du das für dich mit der Knoblauchsuppe gut hinbekommen hast, ist das auch völlig ok und du kannst ohne weiteres weiterfasten, wenn du das möchtest.

10/2, also jeden 2. Tag fasten, finde ich übrigens auch eine sehr gute Sache. Wichtiger Hinweis: Sollten die Beschwerden nicht besser werden, besuche bitte den Arzt deines Vertrauens.

Liebe Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo zusammen,

ein sehr spannender Bericht und eine tolle Inspiration.
Ich konnte mit ätherischen Ölen meine stechende Kopfschmerzen auch deutlich mindern.

Leonie
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Danke für den Tipp, liebe Leoni 🙂

Ja vor allem Minzöle oder Tigerbalsam aus der Apotheke können auf Schläfen und Stirn aufgetragen gut helfen.

Liebe Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra

Nach meinen 14 Tagen Fastenzeit möchte ich nun ganz gerne 1 Fastentag pro Woche einführen. Ich habe mir auch schon überlegt, einen Tag zu fasten, einen Tag zu essen, einen Tag zu fasten usw.

Meine Frage: esse ich einfach nicht an diesem Tag und nehme genügend Flüssigkeit zu mir oder mache ich idealerweise auch einen Einlauf? Oder führe am Abend vorher ab? Oder wie mache ich dass mein Vorhaben gesund ist?

Herzliche Grüße aus der Schweiz

Barbara
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Barbara,

wow Hut ab, 14 Tage fasten ist schon eine Leistung! Ich finde, das Intervallfasten ist eine großartige Idee für den Alltag. Wenn du maximal einen Tag am Stück fastest, musst du keinen Einlauf oder sonstige Darmentleerung durchführen. Es kann sein, dass dein Darm eine kleine Gewöhnungszeit braucht, vor allem wenn du jeden 2. Tag fastest, und es zu Beginn zu Unregelmäßigkeiten im Stuhlgang kommen kann, aber das pendelt sich für gewöhnlich ein.

Deinen Darm jeden 2. Tag mit einem Einlauf oder Abführsalz zu traktieren, wäre kontraproduktiv. Aber auch, wenn du nur einen Tag in der Woche fastest, musst du keine abführenden Maßnahmen machen. Ich mache Einläufe nur beim längeren Fasten bzw. bei Bedarf, wenn ich Migräne habe oder was Falsches gegessen hab. Da kann so ein Einlauf unmittelbar zu Besserung führen.

Auch von wissenschaftlicher Seite her spricht alles für das Intervallfasten, es ist also laut Studien und laut Erfahrungsberichten sehr gesund. Matthias und ich machen seit 4 Jahren das 16/8 Intervallfasten, das passt für uns einfach am besten und wir möchten es nicht mehr missen.

Wenn du oben auf das Wort Intervallfasten klickst, kommst du zu meinem Artikel dazu - vielleicht interessant für dich.

Ich wünsche dir alles Gute und dass du die für dich beste Intervall-Fastenmethode findest ?

Herzliche Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo,

ich habe ein tierisch schlechtes Gewissen. Ich faste jetzt zum ersten Mal in meinem Leben und hatte eine Woche vorher bereits mit dem Intervallfasten begonnen. Das lief manchmal gut, manchmal schwer. Am Mittwoch Abend aber war ich mit Freunden aus und alle haben gegessen und getrunken. Anfangs war ich sehr stark und dann irgendwann haben mich alle irgendwie überredet. Dann habe ich zwei Gläser gaaanz viel verdünnten Uzo getrunken und bis ein Uhr nachts ein wenig Fleisch gegessen.

Wollte Donnerstag meinen ersten Fastentag beginnne, was ich auch gemacht habe. Denn ich hatte mich schon so lange seelisch und auch einkaufstechnisch darauf vorbereitet. Ich wollte nicht einfach verschieben. Ich war bereit. Was ich auch tat. Ich habe dann gestern meinen ersten Fastentag gehabt. Habe mich ausgeruht und Glaubersalz genommen. Und heute ist mein zweiter Tag. Ich musste arbeiten kommen. Aber ich habe nicht so viel Hunger. Ganz minimal Kopfschmerzen und sonst keine Beschwerden. Meinen Sie das funktioniert bei mir nicht, weil ich Fleisch gegessen habe und ein ganz kleinen wenig Alkohol? Ich trinke sonst im ganzen Jahr eigentlich keinen Alkohol. Dieses Mal ists halt so passiert.

Was soll ich machen? Nutzt das Fasten was? Soll ich aufhören oder was soll ich machen?

Liebe Grüße

Foxy
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo Foxy,

also gleich mal vorweg, du musst keinesfalls aufhören zu fasten, nur weil dein letzter Tag vor dem Fastenstart nicht so perfekt gelaufen ist. Ja, es gibt idealere Starts in das Fasten als deiner war, aber deine Fastenkur wird trotzdem hinhauen. Unser Körper ist zum Glück nicht so pingelig. Du hast ja Glaubersalz genommen, das heißt, deine "Sünden" werden rasch nach draußen befördert und dein Körper wird ganz normal in den Fastenmodus gehen.

Mach dir nicht so viele Gedanken, über die Reaktionen deines Körpers. Manche Menschen haben Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden am Beginn, und anderen geht es nur großartig. Das sagt nichts über die Effizienz der Fastenkur aus - es ist auch bei mir mal so, mal so. Also keine Sorge, dein Körper weiß, was zu tun ist, wenn du zu essen aufhörst. Achte darauf, dass du dir Ruhe gönnst, dich entspannst und dich täglich etwas bewegst. Einläufe sind auch sehr zu empfehlen.

In den ersten drei Aufbautagen nach dem Fasten solltest du allerdings Fleisch und Alkohol meiden.
Ich hoffe, ich konnte dir dein schlechtes Gewissen etwas nehmen und wünsche dir eine gute Fastenzeit.

Liebe Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo zusammen,

ich würde gerne für etwa 7 Tage ein Darmsanierung / Entschlackung machen. Mir geht es darum den Darm einmal komplett zu entleeren und auch von Ablagerungen zu befreien. Mein Ziel ist es meine Darmgesundheit zu steigern.

Nun habe ich mich schon etwas informiert, allerdings gibt es unzählige Möglichkeiten...

  • Hildegard von Bingen
  • FX Mayer
  • Saftkuren
  • und weitere
Was empfehlt ihr und womit habt ihr gute Erfahrungen? Habt ihr vorher euren Darm entleert? Wenn ja mit einem Einlauf oder mit anderen Mitteln?

Vielen Dank!
Wisal
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo Wisal!

Ja so eine Entlastung und Regenerierung für das Verdauungssystem tut wahrlich gut von Zeit zu Zeit. Mein Mann und ich machen gerne das Fasten nach Buchinger, also nur Wasser, Tee, zu Mittag ein Glas frisch gepressten Obst- und Gemüsesaft und abends eine Fastensuppe. Zu Beginn der Kur machen wir eine Darmentleerung mit einem oralen Mittel (z.B. Glaubersalz) und während der Kur einen täglichen Einlauf. Die F.-X.-Mayr-Kur oder das Basenfasten haben auch einen guten Effekt und man darf sogar essen. Ich würde sagen, dass es Geschmacksache ist, womit du deine Darmkur machst. Wir haben einen Artikel über die Methoden des Heilfastens veröffentlicht - den kannst du mal lesen, um dir ein Bild zu machen.
Außerdem findest du hier mein 7-Tage-Fastenprogramm.

Liebe Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hi Wisal,

mir hat die Darmsanierung auch echt gut getan. Wie Sandra auch, habe ich es zunächst mit Fasten durchgeführt, aber das wurde irgendwann wirklich schwer. Meine Mama hat mir dann Mutaflor empfohlen und so habe ich mich darüber schlau gemacht. Nachdem ich eine Kur mit den Kapseln für ca. 3 Wochen gemacht habe, kann ich nur sagen, dass es mir wirklich besser geht. Hatte häufiger mit Verstopfung zu kämpfen und die bin ich auch los. Werde eine solche Kur auf jeden Fall nochmal machen - fühle mich wirklich gut.

Bin gespannt, was du für Erfahrungen machst.

Liebe Grüße

Petra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo ich habe gerade 5 Tage fasten hinter mir und nun 2 Aufbautage. Während des Fastens hatte ich alle zwei Tage Durchfall, so dass ich keine Einläufe gemacht habe. Nun habe ich aber bei den Aufbautagen immer noch Durchfall. Ist das normal?!
Ilse
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo Ilse!

Durchfall während einer Fastenkur ist tatsächlich nichts Ungewöhnliches. Man nimmt ja nichts Festes zu sich und trinkt frischgepresste Säfte. Da reagiert jeder Darm anders darauf. Nach dem Fasten sollte sich aber wieder normaler Stuhlgang einstellen. Jetzt ist es bei dir erst 2 Tage her... es kann schon ein bisschen dauern, bis alles wieder normal verdaut wird.

Iss kleine Portionen und halte mindestens 4 Stunden Abstand dazwischen. Wenn es nach einer Woche nicht besser ist, schadet es nicht mal zum Arzt zu gehen, da ja auch vielleicht ein Infekt oder etwas anderes dahinterstecken kann. Wir haben einen Artikel, in dem du Tipps gegen Durchfall nachlesen kannst. Schau mal (unter dem Punkt "Hilfe bei Durchfall").

Bei mir hilft übrigens Schwarztee sehr gut, wenn ich nach dem Fasten noch etwas Durchfall habe.

Liebe Grüße und alles Gute dir,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra,

erstmal vielen Dank für deine Videos, Erklärungen, Tipps und Tricks rund um das Thema Heilfasten! Mit deiner Hilfe habe ich mich auch an eine Woche Buchinger Fasten herangetraut, da ich seit ca. 2 Jahren unter immer wieder aufkehrenden Darmkrämpfen leide und z.B. von Getränken wie Wein und Sekt keinen Schluck mehr vertrage, ohne Krämpfe zu bekommen.

Ich startete also letzten Montag (nach 2 Abbautagen) mit Fastentag Nr 1.

Das Abführen mit Glaubersalz am Vormittag hat leider nicht so gut geklappt (trotz richtiger Dosierung), daher gab es noch den restlichen Tag immer wieder Zitronenwasser. Abends kam dann ein klein wenig flüssiger Stuhl, aber bei weitem noch nicht so viel, dass mein Darm leer war. Stimmung und körperliche Verfassung waren aber gut. Viel spazieren gewesen, Leberwickel gemacht.

Am Di, nach leider auch nicht wirkenden Flosamenschalen, hab ich dann einfach Mittags mit Einläufen begonnen. Man kann also sagen, dass ich dann erst Di Abend leer war. Stimmung und körperliche Verfassung immer noch gut. Auch viel spazieren gewesen, Leberwickel gemacht.

Am Mi und Do, als ich wieder arbeiten musste, war ich schon morgens auf dem Fahhrad etwas schlapp, aber sonst keine Veränderungen. Mi Abend war ich in der Sauna + Einläufe, Do Abend gab’s eine Massage + Einläufe.

Am Fr hatte ich wieder frei und fühlte mich total lethargisch und komplett schwach. Deshalb habe ich es auch nicht mal geschafft spazieren zu gehen und hatte auch keine Lust auf Einläufe.

Heute, am Sa, wäre eig das Fastenbrechen dran, aber da ich wegen der nicht-funktionierenden Entleerung etwas Verzug hatte, dachte ich, ich häng noch einen Tag dran - vielleicht auch weil ich hoffe, dass das High, von dem man so viel liest, noch kommt?!

Jetzt das komische: Ich hatte die ganze Zeit weder Kopfweh, noch Gelenkschmerzen, noch irgendwelche anderen Leiden (bis auf ein bisschen Schwäche), was mich etwas verwundert, weil das Gift ja irgendwo raus muss oder?! Haben die Einläufe etc. bei mir so krass gewirkt, dass ich gar keinen Down-Tag hatte?

Und was eben schade ist, dass ich jetzt am 6. Tag auch noch keinen High-Tag hatte!:(
Kommt das vor? Ist das normal? Hat mein Körper jetzt überhaupt entgiftet?
Danke dir schon mal für deine Antwort!

Liebe Grüße,

Alexandra
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo liebe Alexandra!

Schön, dass du zu uns gefunden hast 🙂

Ich kann dich gleich mal zu Beginn beruhigen: Dein Körper hat beim Fasten auf jeden Fall entgiftet. Die zellulären Aufräumarbeiten (Autophagie) beim Fasten hängen nicht davon ab, wann der Darm vollständig entleert ist. Die anfängliche Darmentleerung unterstützt das Wohlbefinden und vor allem die Einläufe fördern auch die Entgiftung über den Darm. Daher macht man das auch. Aber ob man am ersten, zweiten oder dritten Tag völlig entleert ist, spielt eher eine untergeordnete Rolle.

Auch was die "Nebenwirkungen" des Fastens angeht, sagt ihr Auftreten und ihre Heftigkeit nichts darüber aus, wie effektiv der Körper entgiftet. Ich selbst bin bei manchen Fastenkuren durchwegs fit und ein anderes Mal habe ich 3 Tage Kopfweh und bin schlapp. Das kann mit dem Allgemeinzustand, mit der psychischen oder hormonellen Situation zusammen hängen, oder sonst was. Es ist kein Indiz dafür , wie gut oder schlecht der Körper das Fasten nutzt. Also einfach so hinnehmen, wie es kommt. Das gilt übrigens auch für das bekannte Fasten-High. Manchmal ist es da, manchmal auch nicht. Ich habe nach über 20 Jahren Fastenerfahrung gelernt, es einfach so zu nehmen, wie es gerade ist. So oder so tut mir das Fasten gut und ich fühle mich danach regeneriert und vital.

Ich muss aber dazu sagen, dass diese Form des Fastens (Buchinger) nicht für jeden das Gelbe vom Ei ist. Manchen bekommt eine andere Fastenform besser. Zum Beispiel das Intervallfasten, Basenfasten oder die F.-X.-Mayr-Kur. Das ist schlussendlich eine individuelle Angelegenheit und nur durch eigene Erfahrung herauszufinden.

Wenn du dich gut fühlst, kannst du freilich noch ein bisschen weiter fasten. Bis zu 10 Tagen ist das überhaupt kein Thema (vorausgesetzt du bist gesund und es liegen keine Kontraindikationen des Fastens vor).

Ich wünsche dir gute Aufbautage und schicke dir liebe Grüße aus Kärnten,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra,

vielen Dank für deine super schnelle Antwort!

Auf genau diese Antwort hatte ich ja gehofft. 😀 Schon verrückt wie jeder Körper anders reagiert bzw. zu anderen Zeiten anders reagiert.
Mit den anderen Fastenmethoden hatte ich mich bisher noch nicht beschäftigt, aber dann guck ich mich da auch mal um.:)
Wünsche dir ein schönes Restwochenende!

Liebe Grüße aus Köln,

Alexandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra, liebes Team,

Buchinger-Fasten ist mir sehr vertraut, nun ist es das erste Mal, dass ich es zuhause und nicht in einer Gruppe außerhalb mache. Ich freue mich riesig über eurer tolles Angebot!

Ich nehme gerade Zeolith ein und es tut mir gut. Wäre es aus eurer Sicht ok, es während dem Fasten weiterzunehmen, oder soll ich besser aussetzen? Ich plane übrigens 14 reine Fastentage zu machen.

Herzlichen Dank für eure Antwort und liebe Grüße.
Simone
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Simone,

ich freue mich, dass du zu uns gefunden hast 🙂

Zeolith kannst du ohne Bedenken beim Fasten einnehmen. Es soll ja Giftstoffe und überschüssige Säuren im Verdauungstrakt binden - das ist beim Fasten eine gute Unterstützung.

14 Tage zu Hause zu fasten ist eine lange Zeit. Hast du denn schon mal so lange gefastet? Alles, was wesentlich über eine Woche hinausgeht, sollte prinzipiell mit professioneller Begleitung geschehen. Hast du denn einen fastenkompetenten Arzt, bei dem du gegebenenfalls zwischendurch mal einen Check durchführen lassen kannst?

Lieben Gruß,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo,
schön dass ich hier eine Frage stellen darf.

Ich habe letzte Woche eine 7 tägige Fastenwoche gemacht (nicht zum ersten mal)sofort nachdem ich leider wegen einer Blasenentzündung Antibiotika nehmen musste, was bei mir wegen Einzelniere und der Gefahr aufsteigender Infekte manchmal unumgänglich ist.

Das Antibiotika hat gewirkt, sofort am Tag nach der Letzten Dosis startete ich das Fasten, was ich gut vertrug. Nun flackerten jedoch während der Fastenwoche immer wieder Symptome der Entzündung auf (Harndrang, Schmerz, Brennen) und verschwanden dann wieder.

Das kenne ich sonst nicht. IdR ist nach AB die Sache "gegessen". Auch jetzt am ersten Aufbautag " arbeitet" die Blase. Der Schnelltest vom Urin zeigt abwechselnd einen negativen Befund an und bei geringer Trinkmenge eine sehr geringfügige Leukozyturie.

Ist das eher zu werten als Rückfall, weil durch den Nahrungsentzug ggf erstmal die Abwehr geschwächt wurde?
Oder eher als die berühmte "Rueckstosserscheinung", weil durch das Fasten diese lebenslange Schwachstelle bearbeitet wird?

Die Symptome und der Urinbefund sind so, dass kein weiteres AB nötig ist. Ich werde weiter aufbauen, viel trinken und mich Warmhalten. Trotzdem würde ich - falls sowas nochmal ist - gerne wissen, ob die Symptome eher durch eine Schwächung im Fasten im Sinne von Krankheit oder eher als " Heilungsarbeit" zu werten sind.

Danke! Und herzliche Grüße,

das Frettchen
 

Dr. Edmund Schmidt

Neues Mitglied
Hallo Frettchen,

Eine Fastenkur nach einer Antibiose zu starten ist nicht ungefährlich. Das Energieniveau ist im Keller, das Ökosystem Darm durch die Antibiose noch nicht in der Lage das Immunsystem zu unterstützen. Ich würde das als schleichende Entzündung werten. Hier würde ich Pycnogenol (Kiefernrindenextrakt) , Selen, Zink und Vitamin C empfehlen. Letzteres ist für die Regenerierung bei Blasenbeschwerden unabdingbar. Das Selen sollte organisch sein und die Vitalstoffe von guter Qualität , gerne helfen wir da weiter.

Viele Grüße und gute Besserung

Dr. med. Edmund Schmidt
 
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