7-Tage-Fastenprogramm mit Sandra - Fragen und Antworten

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Teilnehmer,
vielen Dank für euer Vertrauen! Hier könnt ihr alle Fragen und Antworten zum Online-Fasten mit mir stellen.
Ich freue mich auf eure Gedanken und Feedback,
liebe Grüße,
Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo liebe Sandra,

heute ist mein 4.Tag im Fastenprogramm und ich bin sehr happy, fühle mich sehr leicht.

Ich liebe Deine Videos, Empfehlungen, Links.

Zwei Fragen habe ich trotzdem:

Es wird viel Obst empfohlen , ich habe aber gelernt, dass die Fructose im Obst gefährlicher als jeder andere Zucker ist und daher sollte man wenig Obst essen und auch nur bis mittags. Was ist da deine Meinung zu?

Da man mit der Nahrung zu wenig Eiweiß zu sich nimmt, sollte man mit Shakes kompensieren. Eiweiß ist ja für sehr viele Körperfunktionen wichtig (meine Info: ca. 150g/Tag). Ich trinke immer (vor allem nach dem Sport) WheyIsolate. Heute in dem Video sprachst du davon, dass Eiweiß nicht so gut ist? Denn wenn ich nur viel Gemüse esse, nehme ich doch kaum EW zu mir. Kannst du mir dazu was schreiben?

Lieben Dank!
Sabsi
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Sabsi,

ich freue mich sehr, dass dir mein Fastenprogramm gefällt 🙂

Zu deinen Fragen:

Ja, Fruktose ist in großen Mengen genossen sicher ein problematischer Stoff (v.a. für die Leber). Es ist generell nicht empfohlen übermäßig viel Obst zu essen. Ich persönlich esse im Winter ehrlichgesagt kaum Obst, maximal einen halben Apfel oder eine Mandarine am Tag. Ich habe auch gar keinen Gusto auf Rohkost im Winter. Etwas Trockenfrüchte (Feigen, Datteln...) mag ich hingegen schon gerne. Ach ja, und tiefgekühlte Beeren verwende ich gerne für mein Porridge. Aber im Sommer produziert unser Garten die herrlichsten Früchte, da lange ich dann sehr wohl mit Genuss zu. Mein Körper sagt mir dann ganz genau, wann es genug ist. Aber wenn ich Lust auf Obst habe, esse ich es auch.

Hinsichtlich Eiweiß in der Nahrung gibt uns die aktuelle Altersforschung ziemlich genau Auskunft, was optimal ist. Und zwar beziehe ich mich hier auf die Publikationen von Prof. Dr. Valter Longo, der es so zusammenfasst:

"Wenig, aber ausreichend Proteine: Man sollte täglich etwa 0,7 bis 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Wenn man 60 kg wiegt, entspricht das täglich etwa 48 g an Proteinen. Davon sollte der Großteil mit einer einzigen Mahlzeit aufgenommen werden, um die Muskelproteinsynthese zu optimieren. Wenn man 95 bis 1000 kg wiegt und einen Körperfettanteil von 35% hat, genügen dagegen 60 g Protein pro Tag, da Fettzellen einen geringeren Proteinbedarf haben als Muskelgewebe. Allgemein lässt sich festhalten, dass ab einem Alter von 65 bis 70 und damit einhergehendem Verlust von Muskelmasse die Aufnahme von Protein leicht erhöht werden sollte."

Dabei betont Prof. Longo, dass man vor allem Hülsenfrüchte, also Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen etc. als vorrangige Proteinquelle nutzen solle. Ergänzend meint er, könne man 2 Mal die Woche Fisch essen.

Longo hat die aktuelle Studienlage zu wissenschaftlich erprobter Ernährung in seinem Buch zusammengefasst, falls es dich interessiert: Iss dich jung: Wissenschaftlich erprobte Ernährung für ein gesundes und langes Leben - Die Longevità-Diät*

Ganz liebe Grüße und schönes Weiterfasten,

Deine Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra, liebe Alle,

ich fasse mal ein bisschen meine Gedanken zusammen.

An erster Stelle möchte ich sagen, dass das Fasten eine der Besten Entscheidungen war die ich in den letzten Jahren für mich getroffen habe. Ich wollte das schon immer mal machen, dachte aber immer, dass ich es nicht schaffe und dass ich zu 'schwach' dafür bin weil ich immer gerne gegessen habe und es nach wie vor tue.

Ich habe bestimmte Lebensmittel immer auf eine Art Podest gestellt und bis deswegen immer wieder eingebrochen was einen gesunden/ sportlichen Umgang mit Lebensmitteln angeht. Und als das mal wieder der Fall war, habe ich danach einen Cut gemacht und einfach gefastet. Ich habe mir davor viele Videos und Artikel angeschaut und durchgelesen, auch von Dr. Ruediger Dahlke. Ich habe mich mental darauf eingestellt und ich habe es durchgezogen, ich habe es genossen und ich habe sogar zwei Tage mehr dran gehangen, da es mir so gut getan hat.

Es wird immer wieder davon gesprochen, dass man während des Fastens ganz klare Gedanken bekommt und das kann ich zu 100% bestätigen, alles was ich mir innerlich immer vorgenommen habe, ziehe ich jetzt durch, ich denke nicht mehr viel übers Essen nach, ich weiß was gesund ist und es fällt mir leicht es im Alltag umzusetzen, vor allem der Umgang mit Süßigkeiten. Und ich war süchtig nach Süßem!! Aber auch vor allem weil ich etwas ändern wollte, das Fasten war ein guter Anstoß.

Da ich mich davor schon Mental so darauf eingestellt habe, war das Fasten für mich überhaupt kein Problem ich habe viel Tee getrunken und mir Mittags und Abends einen Saft gemacht und ab und zu eine Brühe gelöffelt wenn es mal was salziges sein sollte. Ich habe während den sechs Fastentagen fünf Mal Sport gemacht, im Fitness und es war überhaupt kein Problem, easy, ich hatte so viel Power.

Das einzige was ich ein bisschen verbockt habe waren die Aufbautage, ich hatte mir zu arg vorgenommen sie perfekt zu machen und der Schuss ging leider nach hinten los, aber bei meiner nächsten Fastenkur weiß ich es besser.

Liebe Sandra deine Videos und Artikel haben mir total geholfen, ich bin froh dass ich auf dich und deine Fastenkur gestoßen bin, vielen Dank für deine Arbeit!

Das einzige was ich sagen kann wo ich nicht ganz d'accord mit dir bin, sind die Gesundheitstipps für eine gesunde Ernährung, im Prinzip gebe ich dir zu 100% Recht, alles was du sagst stimmt und innerlich weiß man das auch und ich denke die anderen Mitglieder hier wissen es auch, aber das alles umzusetzen ist schwierig und deswegen brechen so viele Leute auch immer ein, weil gesagt wird dass man z. B. am Abend keine Kohlenhydrate essen soll oder das Zucker ungesund ist, aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden und sich gegebenenfalls auch selber hinterfragen warum er so isst wie er isst, bzw. in manchen Lebenssituationen zu bestimmten Lebensmittel greift, ich esse oft Nudeln und Reis, auch am Abends und nehmen trotzdem weiter ab, ich finde man kann das so pauschal nicht sagen, jeder muss da seinen eigenen gesunden Lebensweg finden was das Essen angeht.

Fasten war definitiv ein Augenöffner für mich, ich bin froh, dass ich es gemacht habe, sowas simples, schade, dass dem nicht mehr Aufmerksamkeit gegeben wird.

Ich wünsche allen genau den Erfolg mit dem Fasten den ich auch hatte und vor allem wünsche ich den Leuten die einen gesunden Umgang mit egal welchen Lebensmitteln verlernt haben, dass sie das wieder in den Griff bekommen, und dass sie sich irgendwann ohne schlechtem Gewissen alles zur Richtigen Zeit wieder gönnen und das dann auch genießen können!

S
 
Zuletzt bearbeitet:

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Hallo S,

danke für dein schönes Feedback und deine offenen Zeilen über deine Erfahrung. So ein großartiges Fastenerlebnis, wie du es hattest, ist ein Geschenk. Offensichtlich konntest du das Fasten tatsächlich ganzheitlich erleben. Wenn neben der körperlichen auch geistige Klärung passiert und ein Umdenken für das Danach eintritt, ist das wirklich ein Volltreffer 🙂

Die Liste meiner Tipps aus dem 5. Modul des Fastenprogramms sind sehr umfangreich, das ist mir bewusst. Der Tipp, am Abend größere Mengen an Kohlenhydrate zu meiden, soll wie auch alles andere, kein Dogma sein. Ich selbst setze diese Liste auch nur zu etwa 80 % um. Ich hoffe, das kommt in den Videos auch rüber, dass ich Verbissenheit und Dogmatismus für wenig zielführend halte.

Wie du sagst, wäre es optimal, wenn man ein gutes Gespür für die eigenen Bedürfnisse entwickeln könnte, um nach Intuition zu essen. Eine Fastenkur kann da einen guten Impuls dazu geben 🙂

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute auch weiterhin und schicke liebe Grüße aus Kärnten,

Deine Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra,

danke für deine Antwort. Ja das war es wirklich und ich bin mehr als glücklich darüber und es tut mir ehrlich für jeden Leid der das nicht erleben kann, weil er sich vielleicht für zu schwach hält oder gar nichts davon hält, aber jeder ist sich selbst am nächsten.

Das denke ich mir auch, dass du da auf jeden Fall die richtige Einstellung zu einem gesunden ausgewogenen Lebensstil has, aber ich bin die letzten Jahre immer wieder damit konfrontiert worden, dass man es doch so oder so besser machen könnte (wie ich in den Beispielen gesagt habe) und das hat mich immer mehr in die falsche Richtung geworfen und ich möchte das evtl mit meiner Erfahrung anderen Leuten ersparen.

Deine Videos fand ich super, auch wie offen und ganz normal du mit dem Thema Darmreinigung umgegangen bist, fand ich gut. Noch so ein Punkt was total in Vergessenheit geraten ist, dabei würde auch das, denke ich mal, so vielen Leuten helfen.. Egal, genug geschrieben für heute.

Auch für dich und alle anderen alles Gute in dieser doch etwas drückenden Zeit. 🙂

S
 
Zuletzt bearbeitet:

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe S,

ja, Erfahrungsaustausch halte ich für eine wichtige Sache, darum auch dieses Forum. Das Konzept des Intuitiven Essens finde ich sehr gut, denn schlussendlich sind wir alles individuelle Wesen und keine Studie der Welt bildet genau deinen Organismus ab. Außerdem ändert der Körper ja auch seine Bedürfnisse... das, was mir heute guttut, kann morgen ganz fehl am Platz sein. Daher ist es ein guter Ansatz, die Feinfühligkeit gegenüber des eigenen Körpers (und auch der Seele) wieder zu entdecken.

Freue mich, wenn wir hier noch mehr von dir lesen dürfen 🙂

Alles Liebe,

Deine Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo,
heute ist mein erster „richtiger“ Fastentag (nach zwei Entlastungstagen). Sollte ich die Leberentgiftung zusätzlich mit Mariendistel unterstützen? Und wie ist es mit der Darmsanierung? Flora-21 nehmen oder nicht? Ich verwende beide Produkte von natural elements.
Herzlichen Dank
Bina
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Bina,

die Leber beim Fasten zu unterstützen ist eine gute Idee. Es gibt dafür viele Möglichkeiten, die man auch kombinieren kann. Den Leberwickel würde ich auf jeden Fall empfehlen, zusätzlich kann man auch Mariendistel-, Löwenzahn- oder Artischocken-Extrakt (bzw. Saft) einnehmen.

Mit dem Probiotikum kann man auch schon während der Fastenkur beginnen, da gibt es nichts, was dagegen sprechen würde. Ich finde übrigens die von dir verwendeten Produkte sehr gut.

Lieben Gruß und alles Gute für deine Fastenkur,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra,

danke für deine schnelle Antwort. Das ist ein guter Support, ebenso wie das Webseminar. Ich zweifle ja ob ich wirklich durchhalten kann und hoffe einfach auf deine motivierende und optimistische Haltung.
Liebe Grüße Bina
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Bina,

das Fasten stellen sich manche Menschen schwieriger vor als es ist. Beim Heilfasten, wie ich es anleite, darf man sich jeden Tag auf den Saft zu Mittag und die Suppe am Abend freuen, oder umgekehrt, ganz wie man möchte. Solche "Mahlzeiten" und Rituale lassen einen gut durchhalten. Und wenn man sich die Zeit für schöne Anwendungen nimmt, wie den Leberwickel, Basen(fuß)bäder, Trockenbürstenmassagen, schöne Waldspaziergänge usw. kann das eine Woche werden , die man wirklich genießt.

Du wirst sehen, mit den täglichen Videos bekommst du motivierenden Input und selbst wenn zwischendurch der Appetit anklopft, kann man das ganz gut aushalten.

Und hier im Forum triffst du mich ja auch täglich an, wenn es mal ein Tief geben sollte 🙂

Einen schönen zweiten Fastentag und alles Liebe,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo Sandra,

wie schon so viele vorher, möchte auch ich sagen, dass ich deine Videos toll finde. Vor allem deine lockere und motivierende Art find ich super. Bereits vom ersten Video an, war ich überzeugt.

Ich faste nun den dritten Tag (ohne Entlastungstag). Was mich am meisten stört, ist eigentlich dieser mehr oder weniger permanente pelzige Mundraum und der begleitende schlechte Geschmak, der zum Abend echt eklig wird. Nach dem Gemüsesaft und der Suppe ist dieser nur kurz weg. Kannst du mir hierfür einen Tipp geben? Verschwindet das bei längerem Fasten?

Ich habe seit heute Nachmttag schmerzen in der Nierengegend bekommen. Kann das auch eine Fastenbegleiterscheinung sein und was kann ich dagegen tun.

Ferner wollte ich auch fragen, ob ich zwischen dem Fasten und dem Fastenbrechen noch ein zwei Tage die Methode des Milch-Semmel-Fasten nach FX Mayer einfügen kann. Würde das auch gern testen.

Update: Nächster Tag

Nach deinem Modul heute Morgen sind meine Fragen zum Thema Mundraum geklärt. Ich hab dein Fastenprogramm am Samstag gestartet, somit das erste Modul am Sonntag bekommen, da ich fälschlicherweise davon ausging, dass es mit dem eigentlichen Fasten losgeht, womit ich ebenfalls Sonntag begonnen habe. Da ich im Vorfeld schon mehrere Videos von dir auf YouTube gesehen habe, auch in Bezug auf die Entllastungstage und die Fastensuppe, hatte ich die schon im Vorfeld durchgeführt. Nun hinke ich natürlich mit den Modulen immer einen Tag hinterher, was ich damit ausgleichen wollte, dass ich noch einen Fastentag (evtl Milch- Semmel nach FX Mayer) dranhänge, bevor ich ins Fastenbrechen gehe.

Kurz zu meinem aktuellen Empfinden: seit gestern fühl ich mich in der Früh eher schwach, wobei ich allerdings meinen Herzschlag sehr stark spüre, so als hätte ich mich sportlich betätigt. Dieser Zustand trägt natürlich nicht gerade dazu bei, dass ich mich bewegen möchte. Im Liegen beruhigt sich’s zum Glück wieder.

Momentan bin ich am überlegen, ob es Sinn macht, noch ein paar Fastentage dranzuhängen, um auch in den Zustand der mehrfach beschriebenen Leichtigkeit und der Euphorie zu kommen. Den habe ich leider noch nicht erreicht?. Aber,.... noch bin ich vom Fasten überzeugt und irgendwie auch stolz, dass ich die Disziplin aufbringe.

Guten Mutes wünsch ich einen schönen Tag

Liebe Grüße

Claudia
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Claudia,

zunächst mal vielen Dank für deine lobenden Worte. Ich freue mich sehr, dass dir mein Fastenprogramm gefällt.

Ja, das unangenehme Mundgefühl und der Geruch sind beim Fasten leider eine sehr häufige Begleiterscheinung. Ich habe mich im Modul 4 dieser Thematik gewidmet, vermutlich ist das dein nächstes Modul. Es gibt einige natürliche Möglichkeiten, wie man den Mundgeruch verbessert, und zwar:
  • zwischendurch ein Salbeiblatt oder ein Kardamomkapsel kauen und dann ausspucken - das erfrischt den Atem sehr.
  • beim Zähneputzen auch die Zunge reinigen, z.B. mit einem speziellen Zungenreiniger oder einfach einem Löffel den Belag sanft herunterziehen.
  • und das Ölziehen (hier findest du meinen Fachartikel dazu) ist auch eine wunderbare Methode, auch abseits des Fastens, das Mundgefühl und die Mundhygiene zu verbessern
Was deine Schmerzen angeht, kann ich natürlich keine Diagnose stellen. Es kann beim Fasten dort und da mal zwicken und zwacken, gerne auch im Rückenbereich - gerade zu Beginn. Wärmeflasche auflegen oder ein Vollbad nehmen und viel trinken kann da schon Linderung bringen. Wenn die Schmerzen allerdings nicht aufhören, auf jeden Fall ärztlich untersuchen lassen.

Es ist eine gute Idee, an das "Buchinger-Fasten" einige Tage Mayrkur anzuhängen. Ich selbst bin zwar nicht so ein Fan von der älteren Variante der Milch-Semmel-Kur, sondern ich bevorzuge die neuere Version mit Gemüsesuppe und Buchweizen- oder Dinkelbrötchen. Ich habe da sogar einen Artikel darüber geschrieben, inkl. Video, wie man die Brötchen macht, schau mal: F.-X.-Mayr-Kur.

UPDATE zu deiner zweiten Frage:

Das Schwächegefühl und das Wahrnehmen eines verstärkten Herzschlags kenne ich auch gut beim Fasten. Das deutet auf einen schwachen Kreislauf hin und man kann versuchen, mit Ingwertee, einem Löffel Honig, etwas Salz in der Fastensuppe dagegenzusteuern. Auch Trockenbürstenmassagen und kalte Güsse in der Dusche (zumindest an den Beinen) können gut helfen. Sollte es nicht besser werden und jeden Tag so sein, kannst du aber auch ohne weiteres eine sanftere Fastenmethode einleiten.

Also entweder gleich die Mayr-Kur oder das Basenfasten. Es reicht oft schon, einfach nur einen Apfel am Tag zu essen, damit sich der Kreislauf stabilisiert. In dem Fall ist nur zu beobachten, ob dein Darm von selbst ausscheidet, denn dann brauchst du keine regelmäßigen Einläufe mehr.

Es ist auch bei mir nicht jede Fastenkur gleich. Manchmal bin ich durchgehend gut gelaunt und manchmal macht mir der Kreislauf ständig zu schaffen. Das kann auch mit dem Wetter zusammenhängen, habe ich bemerkt. Aber ob Hochgefühl oder Kreislauftief, dein Körper profitiert vom Fastenstoffwechsel. Warte mal ab, wie es morgen ist und dann entscheide nach Gefühl, wie du weitermachst. Und ich bin ja auch noch da ?

Alles Liebe,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra,

habe gerade deine aufmunternden und liebe Worte gelesen. Vielen herzlichen Dank dafür. Jetzt gehts mir schon besser.
Das mit dem Ölziehen habe ich heute Morgen nach deinem Model gleich probiert und es funktioniert ganz gut. Ich werde es weiter anwenden.

Liebe Grüße

Claudia
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Sehr gerne, liebe Claudia!

Ich freu mich sehr, wenn dir das Ölziehen hilft - ich finde, es macht ein echt "sauberes" Mundgefühl.

Hab einen schönen Abend und liebe Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Hallo Sandra,

bin auch ein Fan von dir geworden...und beim 7-Tages-Online-Heilfasten dabei; heute ist der 4. Tag.
Nachdem es mir so gut geht, überlege ich, ob ich das Heilfasten um ein paar Tage verlängere.
Ein Bekannter hat mich darauf hingewiesen, daß wir gerade zunehmenden Mond haben und da soll das Fasten nicht so wirken.

Freu mich auf deine Sichtweise.

viele liebe Grüße Romy
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Romy,

danke für deine lieben Worte, da freu ich mich sehr, dass dir das Programm offensichtlich gefällt...

Du kannst ohne weiteres noch ein paar Tage anhängen, wenn es dir gut geht. Bis zu 10 Tagen ist es für einen gesunden bzw. geübten Faster absolut machbar, zu Hause zu fasten. Alles, was wesentlich darüber hinausgeht, würde ich dann mit einem Arzt besprechen.

Was den Mond angeht, habe ich schon mehrmals ganz bewusst darauf geachtet, wie es mir bei abnehmenden und bei zunehmenden Mond mit dem Fasten geht. Ich kann nicht wirklich sagen, dass es da Unterschiede zu verzeichnen gibt. Ich beginne zwar auch sehr gerne bei Vollmond, wenn es sich gerade anbietet, aber eigentlich nur, weil ich mal ein Mondbuch gelesen habe und das darin stand. Von wissenschaftlicher Seite habe ich da leider keine Bestätigung gefunden... was aber aus meiner Sicht nicht heißt, dass nicht doch was dran ist an der Mondsache. Viele Menschen schwören ja auf den Mondkalender...

Ich freu mich jedenfalls, dass du dich gut fühlst beim Fasten und motiviert bist, noch ein paar Tage dranzuhängen. Du wirst ja sehen, wie es dir am Montag Morgen geht und kannst dann ja spontan entscheiden, ob du noch weitermachst. Ansonsten kannst du ja beim nächsten Mal bei abnehmenden Mond fasten, dann hast du deine eigenen Erfahrungswerte.

Alle Gute dir und herzliche Grüße,

Sandra
 

Anonymer Benutzer

Administrator
Liebe Sandra

Eine gute Freundin hat mir deine Fastenbegleitung sehr ans Herz gelegt und ich habe mich spontan entschlossen, meine 5 freien Tage in die ersten 5 Fastentage zu investieren. Ich bin begeistert von dieser Art Fasten und danke dir von Herzen für die motivierende, positive und sehr informative tägliche Begleitung.

Heute ist mein erster Tag des Fastenbrechens und bis jetzt war ich ganz schön brav mit Rohkost und Reste meiner Brühe. Ich habe noch 2 Tage mit Fasten angehängt, da es mir einfach sehr gut ging. Bin 58 und habe glaub ich noch nie gefastet - ausser vor fast 30 Jahren mal probiert 5 Tage nur mit Wasser zu leben und das ging damals auch ganz gut. Ich bin von Geburt weg mit sehr wenig Essen ausgekommen und hatte nie Gewichtsprobleme.

Bis dann der Arbeitsstress, Druck und Hektik und ab 40 dann auch viel weniger Sport mein Essverhalten geändert hat. Essen im gleichen Stress, schnell und hastig, immer mehr Süsses (was ich als junger Mensch überhaupt nicht benötigte) und so gings dann leider stetig bergauf. Seit gut 5 Jahren versuche ich gesünder und weniger zu Essen mit mässigem Erfolg. Diese Fastenkur soll nun endlich eine Trendwende einläuten, das ist mein grosser Wunsch. Während des Fastens hatte ich einige Fragen, aber hab mich dann doch nie ins Forum bewegt, drum frage ich gerne jetzt, für das nächste Mal:
  • ich nehme sonst täglich Vitamine, vor allem Vitamin D, K2, C und B Komplexe, sowie auch OPC und MSM - habe diese jedoch weggelassen an den Fastentagen. Hätte ich diese weiterhin einnehmen können?
  • Meine Darmspülung habe ich mit Glaubersalz gemacht, aber die Wirkung war relativ schwach und so habe ich am Nachmittag ein zweites Mal Glaubersalz genommen. Auch wieder nur kleine Darmleerung. Das hat mich etwas irritiert. Beim ersten Einlauf kam dann einiges, für den zweiten konnte ich mich erst am 5. Tag überwinden. Ich glaube mein Darm war nie ganz leer in all den Tagen. Ist dadurch die Wirkung des Fastens resp. die Darmreinigung sehr beeinträchtigt? Darf ich auch in den Aufbautagen noch einen Einlauf machen?
  • Mein Ruhepuls ist von Standard 62-63 während des Fastens auf fast 56 gefallen. Kann dies wirklich vom Fasten kommen? Oder einfach weil ich mir so viel mehr Ruhe gegönnt hatte als im normalen Leben? Jedenfalls ist es sicher positiv so, oder?
Ich danke dir für deine Antworten oder Meinung. Es war wirklich ganz herzig dir zuzuhören, dein Dialekt und die erfrischenden Erklärungen haben mir jeden Morgen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Toll hast du das aufgebaut, Kompliment!

Ganze herzliche Grüsse aus der Schweiz, Gabriela
 

Sandra Exl

Administrator
Teammitglied
Liebe Gabriela,

danke erstmal für deine wertschätzenden Worte und dein herzliches Feedback zu meinem Fastenprogramm. Das freut mich wirklich sehr 🙂

Ja, ich halte das Fasten auch für eine ganz machtvolle Methode, in ein neues Leben mit gesünderen Lebensgewohnheiten zu starten. Viele meiner eigenen Lebensveränderungen habe ich beim Fasten entschieden... Natürlich ist dabei auch Ruhe, Rückzug und Reflexionsbereitschaft ein Thema. Manchmal faste ich aber auch ganz banal im Alltag, dann ist es zumindest für meinen Körper eine gesunde Auszeit.

Nun zu deinen Fragen: Prinzipiell kann man beim Fasten Nahrungsergänzungsmittel weiter einnehmen. Achte nur darauf, dass keine unnötigen Zusatzstoffe enthalten sind (Farbstoffe, Süßstoffe, Aromen etc.). Reinsubstanzen wären ideal.

Eine vollständige Darmentleerung ist nicht Voraussetzung für gute Fastenerfolge. Die meisten Menschen fühlen sich beim Fasten zwar wohler, wenn der Darm leer ist, aber wenn man ein, zwei Entlastungstage vor dem Fasten eingehalten hat, sind in der Regel keine problematischen Stoffe im Darm (tierische Proteine), die Gifte produzieren könnten, wenn sie eine Woche im Darm liegen. Du hattest ja außerdem eine gewisse Entleerung, also musst du dir da keinen Kopf machen. Schau mal, ich hab darüber im folgenden Video mit einem Fastenforscher gesprochen: Darmentleerung - Ja oder Nein?

Beim Fasten ist es in der Regel so, dass Blutdruck und Puls sinken. Freilich verstärkt sich der Effekt, wenn man sich dabei noch Ruhe gönnt. Also alles gut 🙂

Ich schicke dir herzliche Grüße zurück in die Schweiz und wünsche dir noch gute Aufbautage!

Alles Liebe,

Sandra
 
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